Camping mit Kindern? Beachten Sie diese 6 Tipps!
Gehen Sie mit Kindern campen? Ein Campingplatz ist für Kinder der ideale Ort für einen unvergesslichen Urlaub, wo sie den ganzen Tag mit neuen Freunden draußen spielen können. Gehen Sie zum ersten Mal mit Kindern campen? Oder sind Sie bereits ein erfahrener Camper? Dank dieser nützlichen Informationen und Tipps zum Campen mit (kleinen) Kindern sind Sie gut vorbereitet für den Urlaub mit den Kindern!









1) Wählen Sie einen kinderfreundlichen Campingplatz
Bei der Auswahl eines Campingplatzes ist es wichtig, dass es für Kinder jeden Alters genug zu tun gibt. Nicht nur die Unterhaltung der Kinder ist wichtig, sondern auch Sicherheit und Hygiene. Der größte Vorteil eines kinderfreundlichen Campingplatzes ist jedoch, dass Kinder dort viele Gleichaltrige treffen!
Achten Sie darauf, dass es eine Bademöglichkeit zum Abkühlen, einen Spielplatz zum Herumtollen, ein Animationsteam oder eine Spielhalle gibt. So bleibt Ihnen als Eltern tagsüber genügend Zeit, um sich zu entspannen und Ihren wohlverdienten Urlaub zu genießen.
Haben Sie noch sehr kleine Kinder? Dann schauen Sie, ob es auf dem Campingplatz spezielle Einrichtungen für Babys und Kleinkinder gibt, wie zum Beispiel:
- Spielplätze für kleine Kinder
- Babyraum im Sanitärgebäude
2)Gehen Sie mit kleinen Kindern in der Vor- oder Nachsaison campen
Gehen Sie mit sehr kleinen Kindern campen, die noch nicht zur Schule gehen? In der Vorsaison im Frühling ist die Natur wunderschön grün. Die Natur ist herrlich! Viele Blumen blühen, aber um diese Zeit bekommen auch viele Tiere Nachwuchs: wie Zicklein, Küken und Fohlen. In der Nachsaison ist Herbst, dann können Sie die schönen Herbstfarben und zum Beispiel schöne Pilze in vollen Zügen genießen.
Ein großer Vorteil der Nebensaison ist, dass es auf den Campingplätzen und bei den Aktivitäten in der Umgebung viel ruhiger ist. Außerhalb der Schulferien ist es auch in den Sanitäranlagen immer viel ruhiger, wenn Sie duschen oder Ihre Zähne putzen möchten. Da Campingplätze oft nicht ausgebucht sind, haben Sie oft viel mehr Platz für sich und die Spielplätze auf dem Campingplatz sind viel ruhiger. Die Kinder sind viel leichter zu beaufsichtigen, da weniger los ist.
Camping in der Nebensaison kann auch eine Menge Kosten sparen. Die Preise in der Nebensaison sind oft niedriger als beispielsweise in den Schulferien. Leider hat nicht jeder die Möglichkeit, außerhalb der Schulferien Urlaub zu machen. Wenn Sie dies jedoch können, sollten Sie einmal mit kleinen Kindern in der Vor- und Nachsaison campen gehen.
3) Probieren Sie das Campen aus!
Sind Sie noch ein unerfahrener Camper oder möchten Sie zum ersten Mal mit den Kindern verreisen? Probieren Sie das Campen zunächst einmal in der Nähe Ihres Wohnortes aus, bevor Sie ins Ausland fahren. Suchen Sie sich einen schönen Campingplatz in Ihrer Nähe für ein (langes) Wochenende und schauen Sie, wie es den Kindern gefällt.
Dies ist auch eine gute Gelegenheit, um zu überprüfen, ob Ihre Campingausrüstung vollständig ist. Oder umgekehrt: Gibt es Dinge, die Sie mitgenommen, aber gar nicht benutzt haben? Testcamping ist eine ideale Vorbereitung. Es ist besser, an einem Wochenende auf einem Campingplatz in der Nähe Ihres Wohnortes festzustellen, dass Ihre Kinder Camping überhaupt nicht mögen, als während eines zweiwöchigen Urlaubs in Südfrankreich.
Meine Kinder mögen es überhaupt nicht, in einem Zelt auf einem Campingplatz zu schlafen. Was nun?
Viele Kinder finden es beim ersten Mal sehr beängstigend, in einem Zelt auf einem Campingplatz zu schlafen. Das ist ganz normal! Das muss aber nicht bedeuten, dass ein Campingurlaub nichts für Ihre Familie ist. Es ist jedoch ein Signal, dass einige Dinge angepasst werden müssen. Es ist wichtig, dass Sie wissen, was die Kinder nicht mögen.
Finden es die Kinder beängstigend, in einem Zelt zu schlafen? Versuchen Sie, diese Angst auf spielerische Weise zu überwinden. Sie können sich sicher genug spannende Geschichten oder zum Beispiel Heldengeschichten ausdenken, durch die Kinder es geradezu cool finden, in einem Zelt zu schlafen. Funktioniert das nicht? Dann suchen Sie sich einen schönen Mobilheim oder ein Ferienhaus auf einem Campingplatz. Das fühlt sich für Kinder mehr wie ein Zuhause an.
4) Informieren Sie sich über Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung.
Bevor Sie einen Campingplatz buchen, informieren Sie sich zunächst über die Freizeitaktivitäten, die in der Umgebung des Campingplatzes angeboten werden. Beziehen Sie Ihre Kinder mit in die Entscheidung ein, welche Ausflüge ihnen Spaß machen würden. Zeigen Sie ihnen Bilder von den Freizeitaktivitäten in der Umgebung. Achten Sie jedoch darauf, dass die Anfahrtswege vom Campingplatz aus nicht zu lang sind, denn lange Autofahrten machen fast niemandem Spaß.
5) Gemeinsam in einem Zelt oder getrennt schlafen?
Schlafen Sie mit Ihren Kindern in einem Zelt oder getrennt? Fragen Sie Ihre Kinder, was sie selbst möchten. Das hängt nämlich stark vom Alter und der Selbstständigkeit Ihrer Kinder ab. Wenn sie Angst haben und es nicht möchten, entscheiden Sie sich für ein Zelt mit mehreren Schlafbereichen. So sind Sie zwar voneinander getrennt, schlafen aber im selben Zelt. Die Kinder kommen von selbst in ein Alter, in dem sie nur noch ein eigenes Zelt wollen.
Viele Eltern haben Angst, dass die Kinder abends oder nachts aus ihrem eigenen Zelt herauswandern. Keine Sorge, die Kinder spielen den ganzen Tag, gehen oft später ins Bett als zu Hause und sind am Ende des Tages völlig erschöpft. Die meisten Kinder sind so müde, dass sie die ganze Nacht durchschlafen. Sollte Ihr Kind dennoch einmal nachts auf die Toilette müssen, treffen Sie diesbezüglich Vereinbarungen. Bitten Sie es, Sie kurz zu wecken, damit Sie es begleiten können, oder Ihnen Bescheid zu geben, wenn es zurück ist. Ein Babyfon oder ein Walkie-Talkie sind natürlich auch immer eine gute Option.
Sie haben kein Zelt oder Wohnwagen?
Sie haben kein eigenes Zelt oder keinen Wohnwagen? Kein Problem! Sie können sich auch für einen Bungalow, ein Ferienhaus oder ein Bungalowzelt entscheiden. Letzteres wird als „Glamping” (glamouröses Camping) bezeichnet und ist der neue Trend im Bereich Camping. Dies hat viele Vorteile. So müssen Sie natürlich viel weniger Sachen von zu Hause mitnehmen. Sie genießen den Luxus einer Unterkunft in einer natürlichen Umgebung mit der Freiheit eines Campingplatzes. Außerdem bietet es viel mehr Privatsphäre, da Sie oft über ein eigenes Bad und eine eigene Toilette verfügen.
6) Wichtiger Tipp, wenn Sie auf einen größeren Campingplatz fahren!
Geben Sie Ihren Kindern ein Armband mit Ihrer Handynummer. Wenn etwas passiert und Sie gerade nicht in der Nähe sind, können Umstehende Sie jederzeit erreichen. Basteln Sie gemeinsam mit Ihren Kindern ein schönes und kreatives Armband oder bestellen Sie es im Voraus online. Aber auch wenn die Kinder einen Nachmittag mit dem Animationsteam verbringen, können sie Sie jederzeit erreichen.
Dank der oben genannten Tipps sind Sie bereit für einen sorgenfreien Urlaub. Packen Sie Ihre Koffer!
Gut vorbereitet in den Urlaub fahren und nichts vergessen?
Lesen Sie unseren Blog „Packliste Camping”: Dies ist die ultimative Checkliste für Ihren Campingurlaub, damit Sie nichts vergessen. Hier haben wir auch die Dinge für Ihre Kinder aufgelistet, die Sie nicht vergessen dürfen.
Camping mit (kleinen) Kindern kann spannend sein. Es gibt sicherlich einige Herausforderungen, aber lassen Sie sich davon nicht abhalten! Schauen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern, was Spaß macht. Nichts ist natürlich schöner, als zu sehen, wie Ihre Kinder die Zeit ihres Lebens haben!
Haben Sie schöne Erfahrungen mit Camping mit kleinen Kindern gemacht? Oder Tipps für schöne Aktivitäten mit Kindern? Lassen Sie es uns wissen!
Viel Spaß beim Campen! 😉
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Wir hoffen, Sie bald im Hilgerszand begrüßen zu dürfen.







